
Tobias Huch ist ein Erotik-Unternehmer aus Mainz. Und er hat die Geschichte ins rollen gebracht.
Vor zwei Jahren wurden ihm 500.000 Datensätze zum Kauf angeboten. Anstatt auf das (für ihn sehr lukrative) Angebot einzugehen verständigte er die Staatsanwaltschaft. Und was geschah? Gar nichts. Obwohl es zu einem Deal zwischen ihm und den zuständigen Behörden kam, und er somit handfeste Beweise liefern konnte, entscheid man im Amt anscheinend, dass es grad nicht die richtige Zeit sei, um mit Datenschutsskandalen zu hantieren.
Nachdem zwei Jahre lang überhaupt-gar-nichts passierte wendete sich Tobias Huch an die Presse.
Man könnte jetzt denken, dass der Mann wenigstens jetzt, nachdem die gesamte Geschichte in die Öffentlichkeit gelangte, der Mann für seinen Mut und seine Aufrichtigkeit von den Behörden mit Lob oder irgendwie sowas bedacht wird. Schließlich hat er ein Verbrechen aufgedeckt. Organisierte Kriminalität und so.
Doch die Mainzer Staatsanwaltschaft bedachte den Unternehmer lieber mit einer Hausdurchsuchung als mit freundlichen Worten. Und das entgegen der Absprache.
Das sieht aber verdächtig nach einer Racheaktion aus. Irgendjemand ist nicht wirklich daran interssiert dass sich die Bürger Gedanken über Datenschutz machen…
PHOTO: BY by artukus








