Am 5. 12. sollte an der Universität Augsburg die traditionelle “Kinderuni” stattfinden. Nun sagt die Uni-Leitung die Veranstaltung ab - anscheinend aus Angst, dass sich die Eltern mit den protestierenden Studenten solidarisieren.
Das Konzept der “Kinderuni“, welches in einigen Stätten angeboten wird, ist relativ simpel: 600 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren dürfen vier mal im Jahr in das Leben als Student hineinschnuppern und bekommen altersgerechte Vorlesungen.
Zur Zeit ist der Hörsaal 1, und damit der einzige Raum an der Uni Augsburg, dessen Kapazität für eine derartige Veranstaltung ausreicht, von protestierenden Studenten besetzt. Diese machten jedoch schon im Vorfeld klar, dass sie für die “Kinderuni” sind. Schließlich lautet einer ihrer Slogans “Bildung für Alle!”
Die Studenten versprachen den Veranstaltern den besetzten Hörsaal weitestgehend zu räumen. Nur 20 Protestler sollten im Raum bleiben um diesen weiterhin “symbolisch zu besetzen”. Die einzige Forderung, die das Plenum an die Unileitung stellte sorgte nun anscheinend für dessen Untergang:
Die Demonstranten wollten den traditionell im “Hörsaal 2″ wartenden Eltern mit einer kleinen Info-Veranstaltung ihre Beweggründe und Forderungen nahe bringen und diese zu einer Disskusionsrunde einladen. Das war der Unileitung anscheinend zu heikel.
Sie sagte die Veranstaltung kurzerhand ab und begründete dies mit “mangelnder Kooperationsbereitschaft” auf Seiten der Studenten.
Mehr dazu in der Gegendarstellung der Hörsaalbesetzer [Link]








