Aus gegebenem Anlass möchte ich an eine Interview erinnern das vor einem dreiviertel Jahr auf “Elementarfragen” erschienen ist.
Gast in der Sendung war der Physiker Dr. Sebastian Pflugbeil. Er ist bis heute einer der wenigen Menschen, der den explodierten Reaktorblock in Chernobyl nach der Katastrophe betreten hat: [Link]
Pflugbeil kommt auch in der Doku “Der Milionensarg” öfters zu Wort:
Wenn ihr Zeit habt hört euch zuerst das oben verlinkte Interview an!
Ich hoffe dass der Mann in den nächsten in der Presse auftaucht.
KenFM über die “arabische” Jugend und westliche Geheimdienste
Es ist ja seit einiger Zeit etwas stiller hier im Blog geworden
(Ja, ein neues Projekt ist in der Pipeline - Seit gespannt!!)
aber dieses Video MUSSTE ich einfach bloggen.
…denn es hat “Bäääm” gemacht!
Seit einigen Tagen schon ist die Homepage des schweizerischen Finanzdienstleisters Postfinance unter Beschuss. Heute traf es die Firma Mastercard. Deren Seite ist, genauso wie der deutsche Ableger, seit Stunden nicht mehr zu erreichen. Grund dafür ist eine so genannte DDoS-Attacke.
UPDATE: Die DDoS-Demonstration feiert ersten Erfolg.
Netzaktivisten rufen die Seite hierbei ununterbrochen neu auf, überschütten den Server also mit sinnlosen Anfragen, bis dieser irgendwann nicht mehr in der Lage ist, die Anfragen zu bewältigen. Der Server reagiert immer langsamer und antwortet ab einem bestimmten Zeitpunkt oft gar nicht mehr - Der Server ist quasi-offline.
Die Hintergründe
Hintergrund für die Attacke ist dass Mastercard und Postfinance, neben anderen Firmen, vorgeworfen wird, Teil einer konzertierten Aktion der US-Dienste zu sein um Julian Assange - dem Gesicht hinter Wikileaks - Handlungsspielraum zu nehmen und diesen mundtot zu machen.
Anscheinend haben die veröffentlichten Botschaftsdepeschen einen Nerv getroffen, eine Wiederholung soll anscheinend verhindert werden. Vor allem da immer bizarrere Einzelheiten ans Licht kommen, wie etwa dass das amerikanische Unternehmen DynCorp in Afganistan eine Party auf Kosten der US-Steuerzahler schmiss, bei der Kinderprostitution zum “Catering” gehörte. Die US-Behörden behandelten das geschehen vertraulich - bis zum Veröffentlichen der Daten durch Wikileaks.

Meine Bachelorarbeit ist fertig: “Technische Überwachung - Die freiheitliche demokratische Gesellschaft am Scheideweg”.
Es geht um Vorratsdatenspeicherung, ePass und “elektronischem Personalausweis”, Nacktscanner und Kundenscoring - aber auch darum, was man mit den erhobenen Daten so alles anstellen kann und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft haben könnte.
Das Abgabedatum ist zwar schon ein Monat her, aber ursprünglich wollte ich die Einleitung noch überarbeiten bevor ich das ganze veröffentliche.
(Die ist etwas holprig)
Der Abschluss dieses Studienganges und die Aufnahme des Zweitstudiums (und Bier!) nehmen mich aber immer noch genug in Beschlag, als dass ich nicht dazu komme.
Also bevor hier noch mehr Mails aufschlagen:
Technische Überwachung - Die freiheitliche demokratische Gesellschaft am Scheideweg [pdf]
Über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge, zusätzliche Quellen, und so weiter - in den Kommentaren - freue ich mich. Wie gesagt, ich möchte ohnehin eine überarbeitete Fassung nachreichen.
Bild: by-nc (2.0) by: cayusa
Ein Pentagon-Sprecher hat Wikileaks aufgefordert alle Kopien der “war-logs” (eigenltich “war diary“) zu löschen und an das Pentagon zurückzuschicken.
Merke: ALLE KOPIEN.
Die “war-logs” wurden millionenfach heruntergeladen. Eine Kopie befindet sich auf meinem Rechner. Also müsste ich diese an das Pentagon zurückschicken. Genauso wie du. Und alle anderen. Wenn das alle machen würden, hätten die auf einmal ´nen ganzen Haufen Traffic.
Könnte lustig werden.
[Erklärung: DDOS auf Wikipedia]
Irgendjemand hat den US-Streitkräften gepimmte Wünschelruten verkauft und behauptet die würden Bomben erkennen. Das Stück für 40.000$. Mehrere Soldaten starben.
Dies wird das Netz nachhaltig verändern. Oder ablösen. Oder erneuern. Auf alle Fälle wird´s geil.
(“Tree house” für alle!)
UPDATE: Die Engine ist wirklich mau. Aber die Idee ist genial.








